Ein weiterer Trend beim Fasten heißt Basenfasten, welches als besonders mild bezeichnet wird. Dabei wird der Basen-Säure-Haushalt des Körpers in den Vordergrund gestellt und optimiert. In der heutzutage üblichen Ernährungsweise kommt es leider öfter zu einer Übersäuerung des Körpers und infolgedessen Unwohlsein. Die Zunahme der tierischen Eiweiße und industriell (weiter-)verarbeiteten Lebensmittel sind als eine Ursache für die Übersäuerung zu sehen. Unsere Lebensweise trägt jedoch noch mehr dazu bei, denn der gesunden Ernährung wird immer wieder zu wenig Wert beigemessen. Ein Beispiel: Schnell morgens einen Coffee-to-go auf dem Weg zur Arbeit und später am Schreibtisch frühstücken und gar zu Mittagessen – das ist der Alltag vieler Deutscher. Einige lassen sogar das Mittagessen ganz ausfallen.
Es bleibt keine Zeit, das Essen zu genießen, sich zu bewegen und dabei Stress abzubauen. Doch genau dadurch wird eine Übersäuerung des Körpers zusätzlich gefördert, denn Bewegungsmangel und Stress sind weitere Ursachen für dieses Phänomen. Des Weiteren spielen viele säurebildende, häufig verwendete Lebensmittel selbst ebenfalls eine tragende Rolle. Besonders viel Säure enthalten beispielsweise Kaffee, Milchprodukte sowie Zucker oder Alkohol. Anzeichen für eine Übersäuerung sind Müdigkeit, Hautprobleme und Übergewicht. Außerdem wird der Darm auf diese Weise belastet und zieht manchmal Verdauungsprobleme nach sich. In einigen Fällen werden Gelenkprobleme ebenfalls durch zu viel Säure im Körper hervorgerufen.
Um sich die Übersäuerung und die Wirkung auf unsere innere Balance besser vorstellen zu können, hilft das Bild einer Waage: Auf der einen Waagschale liegen dabei die eben erwähnten gern konsumierten Lebensmittel wie Nudeln und andere. Die andere wird vor allem von Gemüse und Obst dominiert. Welche Lebensmittel als basisch gelten, wird in einem späteren Abschnitt erklärt. Bei einer Übersäuerung wiegt die Waagschale mit Nudeln und Co viel mehr als ihr Pendant und in unserem Körper entsteht ein großes Ungleichgewicht.
Mit einer ausgewogenen Ernährungsweise und der schonenden Zubereitung von Obst, Gemüse und anderer Lebensmittel, lässt sich schon viel erreichen. Die basische Ernährung zählt zwar zur Gruppe der Methoden des Heilfastens, ist jedoch weniger streng als beispielsweise das Heilfasten nach Buchinger. Sie ist für all jene am besten geeignet, die nicht auf Nahrung generell verzichten möchten oder können und wird daher auch als Fasten für Einsteiger bezeichnet.

Beim Entschlacken ist eine gesunde Ernährung wichtig.
Zum Entschlacken mit der Entschlackungskur gehört eine gesunde Ernährung

Basenfasten Hotel – direkt an der Ostsee

Im Basenfasten Hotel lässt sich fern vom Alltagsstress die neue Ernährung einfacher realisieren. Der Grund hierfür ist einfach: In einer Gruppe lassen sich neue Gewohnheiten einfacher erarbeiten. Dabei steht Ihnen unser Fachpersonal beratend zur Seite. Am Anfang Ihrer Basenfastenkur erhalten Sie einen speziellen Ernährungsplan und werden eingehend über Säuren und Basen aufgeklärt. Hinzu kommt ein aktivierendes Bewegungsprogramm, das in einer Gruppe gleich noch viel mehr Spaß macht. Wem das nicht genug ist, den lädt die Ostsee mit ihren weiten Stränden zu herrlichen Spaziergängen am Meer ein. Des Weiteren genießen Sie bei uns verschiedene Anwendungen, wie zum Beispiel spezielle Basenbäder, Kosmetikbehandlungen und Massagen, die Kur unterstützen und den Entgiftungseffekt steigern.

zum Fastenangebot
Wellness Wochenende im Hotel Godewind genießen

Fragen und Antworten zum Basenfasten und zur Basenfastenkur

In den folgenden Abschnitten fassen wir noch einmal alle wichtigen Fragen und Antworten rund um das Thema Basenfasten zusammen:

Was ist Basenfasten?

Der Begriff Basenfasten bedeutet, dass Nudeln und Co eine Auszeit haben, denn diese führen wie zuvor erwähnt zur Übersäuerung. Stattdessen rücken vor allem Obst und Gemüse in den Fokus. Hiervon jedoch dürfen Sie so viel essen, wie Sie mögen. Diese basischen Lebensmittel bilden damit den Gegenpart zu den säurehaltigen. Das Ergebnis des Basenfastens ist ein neues Körpergefühl, bei dem der Darm entlastet wird. Innerhalb des Basenfastens werden Sie wahrscheinlich bald einen Anstieg Ihrer Vitalität und Leistungsfähigkeit verspüren. Außerdem nehmen bei einigen Besuchern Kopfschmerzen ab – die salzige Seeluft unterstützt diesen Prozess zusätzlich, denn nichts bläst den Kopf so frei wie ein Spaziergang am Strand.

Bei einer Basenfasten-Kur ist also das Ziel, das Gleichgewicht wiederherzustellen, nicht etwa eine einseitige, dauerhafte Ernährung. Durch das Entsäuern werden Hautprobleme sowie Müdigkeit verbessert und es kann zu einer Gewichtsreduktion von ein bis vier Kilogramm kommen. In diesem Rahmen wird das Bindegewebe fester und straffer. Die Fastenmethode ist jedoch keine dauerhafte Diät und wird in der Regel sieben bis vierzehn Tage durchgeführt.

Greifen wir noch einmal das eben gezeichnete Bild einer Waage auf und betrachten das Verhalten nach der erfolgreichen Basenfastenkur: Jetzt kommt es jedoch vor allem auf die gesunde Mischung aller Lebensmittel an, um im Gleichgewicht zu bleiben und den Darm dauerhaft zu beruhigen. Der dauerhafte Verzicht auf die säurebildenden Lebensmittel ist ebenso ungesund wie ihr übermäßiger Verzehr. Ersetzen Sie also im Alltag also beispielsweise abends die Säurebildner gezielt durch basische Gerichte. Wie wäre es also mal mit einem frischen, knackigen Salat mit Olivenöl, Avocado, Sprossen und Nüssen?

Was wird beim Basenfasten vornehmlich gegessen?

Die basische Küche bietet mehr als ein paar Kartoffeln und Salat. Allen basischen Lebensmitteln ist ihr erhöhter Kaliumanteil. Doch auch andere basische Mineralstoffe wie Calcium, Magnesium und Natrium sind darin zu finden. Zu den beliebtesten Lebensmitteln zählen:

  • Aprikosen
  • Avocado
  • Bananen
  • Champignons
  • Gartenkresse und andere Sprossen
  • Mandeln und Nüsse
  • Kartoffeln
  • Olivenöl und andere pflanzliche Fette
  • ungeschwefeltes Trockenobst wie Apfelringe

Während des Basenfastens ist es zudem besonders bedeutsam, viel zu trinken. Die Empfehlung liegt bei mindestens zwei Litern pro Tag. Insbesondere zuckerfreie Kräutertees und mineralstoffarmes Wasser sind förderlich für eine säurearme Ernährung. Dieses Trinkverhalten lässt sich später auch leicht in den Alltag integrieren, um die Säure nebenbei ein wenig zu reduzieren. Das neue Verhalten sorgt auch am Arbeitsplatz für regelmäßige Bewegung sowie mehr Ausgeglichenheit. Fleisch, das ebenfalls zu den gerne verzehrten Säurebildnern zählt, bildet dagegen keinen Bestandteil unseres Ernährungsplans.

Wer darf Basenfasten?

Das Basenfasten ist für eine große Gruppe von Menschen geeignet. Die körperliche oder psychische Verfassung ist dabei nebensächlich. Sollten Sie jedoch einem der folgenden Personenkreise angehören, sollten Sie auf eine Kur verzichten:

  • Schwangere bzw. Stillende Mütter
  • Menschen, die an chronischen Erkrankungen im Endstadium leiden
  • Personen mit Essstörungen

Chronische Erkrankungen bilden jedoch kein generelles Ausschlusskriterium. Auch bei Rheuma, Asthma oder Herzerkrankungen und Bluthochdruck, kann das Basenfasten in Absprache mit einem Arzt eine sinnvolle Ergänzung sein.