Botanischer Garten Rostock
Grüne Oase mit Japangarten und tropischen Gewächshäusern
Der Botanische Garten Rostock ist einer unserer liebsten Ausflugstipps für Gäste, die neben Strand und Meer auch das grüne Rostock kennenlernen möchten. Auf einem 7,8 Hektar großen Gelände im Hansaviertel wachsen rund 7.000 Pflanzenarten aus unterschiedlichen Klimazonen der Erde – von heimischen Moorpflanzen bis zu tropischen Gewächsen hinter Glas.
Vom Hotel Godewind in Markgrafenheide erreichen Sie den Garten in rund 30 Minuten mit dem Auto. Der Eintritt ist frei. Am besten lässt sich der Besuch mit einem anschließenden Spaziergang zum nahe gelegenen Stadthafen oder durch die Rostocker Innenstadt verbinden.
Anfahrt zum Botanischen Garten Rostock
Der Botanische Garten (Eingang Hamburger Straße/Holbeinplatz, 18069 Rostock) liegt nahe dem Rostocker Stadtzentrum. Vom Hotel Godewind fahren Sie in rund 30 Minuten über die L22, A19 und Stadtautobahn B103 Richtung Rostock. Bitte beachten Sie, dass die Route durch den Warnowtunnel führt (mautpflichtig). Parkplätze finden Sie in der Hans-Sachs-Allee und der Tschaikowskistraße.
Mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen Sie den Garten in etwa 55 Minuten – ab Markgrafenheide mit dem Bus (Linie 17 oder 18) und Umstieg auf die S-Bahn S1 oder Straßenbahn bis Haltestelle Holbeinplatz.
Bitte beachten Sie, dass Hunde im gesamten Garten nicht erlaubt sind. Die Loki-Schmidt-Gewächshäuser sind nur montags bis donnerstags von 10 bis 12.30 Uhr und von 13 bis 15 Uhr zugänglich. Am Wochenende und an Feiertagen bleiben sie geschlossen.
Freigelände – vom Arboretum bis zur Moorwiese
Den größten Teil des Gartens nimmt das Freigelände ein. Im Arboretum stehen rund 2.900 Gehölzarten, darunter stattliche alte Bäume und seltene Arten, die man in öffentlichen Parkanlagen kaum findet. Durch das Gelände fließt der Kayenmühlengraben, ein natürlicher Bachlauf, der kleine Biotope mit Feuchtwiesen, Moorflächen und Teichen bildet.
Oberhalb des Japangartens liegt das Alpinum – eine künstlich angelegte Gebirgslandschaft mit Gestein aus den Alpen und Pflanzen aus Hochgebirgen verschiedener Kontinente. Vom höchsten Punkt hat man einen schönen Blick über den gesamten Garten. Besonders eindrucksvoll ist der Garten im April und Mai, wenn die rund 150 verschiedenen Rhododendren blühen und das Gelände in kräftige Farben tauchen.
Japangarten mit denkmalgeschütztem Reetdachhaus
Der Japangarten gehört zu den beliebtesten Bereichen des Gartens. Hier wachsen ostasiatische Gehölze wie die Japanische Sicheltanne, Schirmbambus und verschiedene Kirschbäume, die im Frühjahr ihre typisch rosa-weißen Blüten zeigen.
In der Mitte steht ein 1939 erbautes niederdeutsches Reetdachhaus, das unter Denkmalschutz steht und als Wahrzeichen des Gartens gilt.
Loki-Schmidt-Gewächshäuser
Wer auch bei schlechtem Wetter auf seine Kosten kommen möchte, findet in den Loki-Schmidt-Gewächshäusern eine gute Alternative. Die drei Häuser – Tropengewächshaus, Sukkulentenhaus und Kaltgewächshaus – wurden 2009 eröffnet und zeigen auf rund 400 Quadratmetern etwa 1.000 Arten aus tropischen Regenwäldern, Wüsten und dem Mittelmeerraum. Darunter befinden sich fleischfressende Pflanzen, Kakteen und einige der ältesten Pflanzen des Gartens, über 100 Jahre alte Palmfarne.
Heil- und Nutzpflanzen – Geschichte zum Anfassen
Zwei weitere Bereiche lohnen einen Abstecher. In der Offizinellen-Abteilung wachsen über 200 Heil-, Gewürz- und Färbepflanzen, geordnet nach Inhaltsstoffen und Verwendung. Informationstafeln erklären, welche Pflanzen seit Jahrhunderten in der Medizin oder Küche eine Rolle spielen.
Direkt daneben zeigt eine besondere Anlage die Geschichte der Nutzpflanzen in Nordostdeutschland – von der Jungsteinzeit bis in die Gegenwart. Rund 60 Arten machen anschaulich, wie eng Pflanzen und menschliche Kultur über die Jahrtausende miteinander verbunden sind.
Nach dem Gartenbesuch zurück an die Küste
Vom Botanischen Garten ist es nicht weit zum Rostocker Stadthafen – ein Kaffee am Wasser rundet den Ausflug schön ab. Danach bringt Sie die kurze Fahrt zurück nach Markgrafenheide, wo im Hotel Godewind der ruhige Teil des Tages beginnt – ob im Restaurant Esszimmer, im Wellnessbereich oder einfach bei einem Abendspaziergang am Strand.
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