Kunsthalle Rostock

Wenige Autominuten vom Hotel Godewind entfernt öffnet sich ein besonderer Raum für Kunst und Gedanken: Die Kunsthalle Rostock ist nicht nur das einzige Museum für zeitgenössische Kunst in Mecklenburg-Vorpommern – sie ist auch ein Ort, der Geschichte atmet und dabei offen für die Zukunft bleibt. Eingebettet in einen weitläufigen Park mit altem Baumbestand, flankiert vom idyllischen Schwanenteich, vereint die Kunsthalle Architektur der DDR-Moderne mit internationalen Ausstellungen, regionaler Sammlung und künstlerischer Neugier.

Zwischen DDR-Geschichte und Gegenwart

Eröffnet wurde die Kunsthalle 1969 – im Rahmen der „Ostseewoche“ als Beitrag zur internationalen Verständigung der Ostseeländer. Der pavillonartige Bau entstand nach Plänen von Rudolf Peter und Ulrich Müther und war von Anfang an mehr als ein Museum: Er sollte ein offener Ort für Begegnung sein, ein „Ausstellungshaus“, das sich Künstlerinnen und Künstlern ebenso verpflichtet fühlt wie dem Publikum.

Die Sammlung der Kunsthalle konzentriert sich auf Werke aus der DDR-Zeit, mit einem besonderen Fokus auf die norddeutsche Region. Namen wie Otto Niemeyer-Holstein, Armin Münch oder Oskar Manigk sind hier ebenso vertreten wie Arbeiten jüngerer Künstler aus den neuen Bundesländern.

Wechselausstellungen mit internationalem Anspruch

Mehrmals im Jahr verwandelt sich die Kunsthalle durch wechselnde Ausstellungen. Mal sind es Retrospektiven bedeutender deutscher Künstler wie Hans Ticha oder Georg Baselitz, mal dialogische Formate mit aktuellen Kunstwerken aus Europa, Skandinavien oder dem Baltikum.

Besonders beliebt ist die Biennale der Ostseeländer, die regelmäßig Künstlerinnen und Künstler aus den Ländern rund um die Ostsee zusammenbringt. Damit bleibt die Kunsthalle ihrer historischen Rolle als kultureller Brückenbauer treu – auch heute noch, mit weltoffenem Blick und regionaler Verwurzelung.

Öffnungszeiten

Dienstag bis Sonntag: 11–18 Uhr
Montags: geschlossen

Eintrittspreise

Die Preise variieren je nach Ausstellung.

Kinder unter 16 Jahren erhalten freien Eintritt.
Aktuelle Informationen finden Sie auf der Website der Kunsthalle Rostock.

Architektur, die Raum für Kunst schafft

Der denkmalgeschützte Bau selbst ist ein Erlebnis. Große Glasflächen, klar gegliederte Räume und das Zusammenspiel von Innen und Außen schaffen ein Gefühl von Offenheit und Ruhe. Im Sommer laden die weitläufigen Terrassen und der angrenzende Skulpturenpark zum Verweilen ein – mit Blick auf den Schwanenteich und das Spiel des Lichts zwischen den Bäumen.

Wer sich für Architektur der DDR-Zeit interessiert, wird an diesem Ort viel entdecken können – und dabei erleben, wie kluges Ausstellungskonzept und Raumwirkung miteinander verschmelzen.

Kunstgalerie mit Bildern

Kunst mit Kindern? Unbedingt

Ein Besuch der Kunsthalle lohnt sich auch mit jüngeren Gästen. Kinder unter 16 Jahren haben freien Eintritt, und viele Ausstellungen sind bewusst so gestaltet, dass sie auch bei einem jüngeren Publikum Interesse wecken. Workshops, Führungen und Ferienangebote runden das familienfreundliche Profil ab – ideal für einen kleinen Ausflug mit Kunst und Picknick im Grünen.

Gut vom Hotel aus erreichbar und schön gelegen

Die Kunsthalle liegt im Hansaviertel von Rostock, rund 20 Minuten vom Hotel Godewind entfernt. Wer mit dem Auto kommt, findet Parkmöglichkeiten in direkter Umgebung. Auch mit dem Fahrrad oder der Straßenbahn ist das Museum gut erreichbar – ein Tagesausflug, der sich wunderbar mit einem Spaziergang durch den angrenzenden Lindenpark oder einem Besuch im botanischen Garten kombinieren lässt.

Zurück im Hotel Godewind

Nach einem Tag zwischen Skulpturen und Gemälden lädt Ihr Hotel Godewind in Markgrafenheide zum Innehalten ein. Im hauseigenen Restaurant „Esszimmer“ erwartet Sie eine frische, saisonale Küche – norddeutsch inspiriert und liebevoll zubereitet. Wer danach noch weiter entspannen möchte, genießt die Ruhe im Wellnessbereich mit Schwimmbad, Sauna und Massageangebot. Oder Sie lassen einfach den Tag auf Ihrem Zimmer ausklingen – mit dem Gefühl, einen kleinen Kunstspaziergang durch die Gegenwart gemacht zu haben.